Dienstag, 21. Februar 2017

05-2017: Senioren zocken Videospiele

Auf einem Youtube-Kanal wurde nun verewigt, wie ältere Generationen sich mich Videospielen beschäftigen. Es werden bekanntere Spiele von Senioren gespielt und diesen wird lediglich die Steuerung erklärt. Einige der Reaktionen sind wirklich lustig mit anzusehen.

Aber schauen Sie doch einmal selbst!


Mario Kart 8



FIFA EM 2016






Sonntag, 12. Februar 2017

04-2017: Tabuthema Tod & Trauer

Tod und Trauer finden viele Ausdrucksmöglichkeiten in unserer Gesellschaft. Oftmals sind sie ein Tabuthema, abhängig von der Kultur der Betroffenen. In der Trauer fühlen wir uns manchmal vereint, meistens jedoch ganz allein.

Heutzutage lassen sich gleichfühlende Menschen über das Internet finden, jedoch ist diese Art der Kommunikation oft vielen zu unpersönlich.

Das Carl-von-Basedow-Klinikum veranstaltet seit einigen Jahren ein sogenanntes Trauercafé. Hier können sich Menschen treffen und versuchen ihre Trauer gemeinsam zu bewältigen.

Wann: 1. Donnerstag im Monat, 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Wo: evangelischer Kirchenkreis, Merseburg, Hälterstraße 30
Telefon: 03461 / 27 13 22

Auch in vielen anderen Städten finden sich Trauercafés als Ort der Begegnung: 

Weitere Informationen:

https://www.trauergruppe.de/trauergruppen-trauercafes

http://klinikum-saalekreis.de/informationen/patienten/klinikseelsorge#trauercafe


http://www.trauercafe.de/


Der Tod ist je nach Verhältnis zum jeweiligem Menschen oder sogar geliebten Haustier sehr schmerzlich. Eine junge Frau, welche in einem Krematorium arbeitet, schreibt über ihre Arbeit und eigentlich doch nur über das Leben. 

Buch: "Drei Liter Tod"
Vorlesung
Wann: 22. Februar um 18 Uhr
Wo: Medienhaus Mitteldeutsche Zeitung, Delitzscher Straße 65 in Halle
Anmeldung: mz-buchlesung@dumont.de

Montag, 6. Februar 2017

03-2017: Wer reformierte die Krankenpflege?

Ob sich die Krankenpflege so wie wir sie kennen, ohne Florence Nightingale entwickelt hätte, lässt sich schwer sagen. Wichtiger ist, sie war es, die die Krankenpflege im 19. Jahrhundert reformierte.




















Frauen in der westlichen Welt waren für damalige Verhältnisse zwar freier als vielerorts in anderen Teilen der Welt, dennoch waren sie von einer Gleichberechtigung meilenweit entfernt. Männer regierten, Männer machten Gesetze, Männer durften studieren und auch nur Männer durften Ärzte werden. Überhaupt war es so eine Sache mit der Medizin. Der Mensch war krank und Ärzte behandelten den Körper. Seelsorge war Aufgabe der Priester. Frauen hatten weder in Medizin noch im Priesteramt etwas zu suchen. Ironie? Wohl eher bitterer Sarkasmus.

Frauen waren in unseren Breitengraden Jahrhunderte zuvor Priesterinnen und Heilerinnen. Das sie von all dem ferngehalten wurden, war ein großer Fehler. Ob Florence Nightingale von all dem wusste, können wir nicht mehr sagen. Sie selbst entstammte einer wohlhabenden Familie aus Großbritannien. Durch ihre Religion bestärkt, glaubte sie an sozialen Fortschritt und empfand eine moralische Verpflichtung gegenüber ihren Mitmenschen. Die Pflegerinnen ihrer Zeit waren zumeist Frauen ohne Grundkenntnisse, die keine anderen Anstellungen fanden. Nachdem Florence miterleben musste, wie ein Patient auf Grund der Unfähigkeit einer unausgebildeten Pflegerin starb, beschloss sie, dass sich etwas ändern muss.

Als sie ihrer Familie ihre Ideen darlegte, begegnete dieser ihr mit Ablehnung. Der Pflegeberuf war damals wie heute nicht sehr angesehen. Sie gründete die erste Form eines Pflegeheimes. Für den damaligen Stand war es eine echte Neuerung. Ein Haus, in dem eine kleine Schwesternschaft lebte, sollte sich um Kranke, Verwundete und Alte kümmern. Ähnliche Ideen existierten bereits. Kurz und knapp: In Folge des Krimkrieges von 1853 bis 1856 wurde der Gesellschaft schlagartig bewusst, dass es nicht genug Pflegekräfte gab, die sich um die verwundeten Soldaten kümmern konnten. Der zuvor gegründeten Nightingale School of Nursing kam eine große öffentliche Spende zu Gute.

Florence Nightingale gelang es eine organisierte Grundausbildung auf die Beine zu stellen. Durch eine Stiftung erhielten nicht Privilegierte Unterkunft und Unterhalt, so dass sie sich ganz ihrer Ausbildung widmen konnten. Neue Pflegekräfte lernten von Erfahrenen. Ein Bereich, der vormals nur Geistlichen und meist Ungelernten zur Verfügung stand wurde nun endlich professionalisiert.

Zum Weiterlesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Florence_Nightingale

http://www.medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=3076

http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2010-08/nightingale-krankenpflege


Dienstag, 31. Januar 2017

02-2017: Versorgung von chronischen Wunden gefährdet!

Ein neuer Kabinettsentwurf wird viele Menschen körperlich und seelisch schädigen! Wer eine chronische Wunde hat oder vielleicht noch eine bekommt wird schmerzresistenter werden müssen, wenn die Entscheidung der Abgeordneten zu Gunsten der Krankenkassen ausfallen. 



"Wenn man sich in Deutschland als Patient mit einer schlecht heilenden oder chronischen Wunde in ärztliche Behandlung begibt, geht man davon aus, dass die Wunde nach dem aktuellen Stand der Medizin versorgt wird. 

Wenn es nach den Plänen des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkasse (GKV) geht, wird sich das im nächsten Jahr gravierend ändern.

Leittragender dieser Pläne wird der Mensch mit einer schlecht heilenden Wunde sein, der nicht mehr nach dem aktuellen Stand der Medizin versorgt wird, sondern mit längst überholten Methoden, welche der Heilung einer Wunde entgegen stehen. Das bedeutet für den Patienten unnötige Schmerzen, soziale Isolation und finanzielle Einbußen. 

Viele Betroffene (ca. 1 Million Patienten im Jahr) müssten damit rechnen dass eine Wunde am Fuß oder am Unterschenkel nicht mehr abheilt oder sich sogar noch verschlechtert."


Unsere Bitte an Sie, unterzeichnen Sie die Petition! 

Quellen: 

https://www.icwunden.de/top-menue/presse/hhvg/petition-68853.html

Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2016/_12/_06/Petition_68853.html

Dienstag, 10. Januar 2017

01-2017: Wiederbelebung und stabile Seitenlage, nur wie?

Das Team des GPS Pflegedienstes wünscht allen ein gesundes neues Jahr 2017. Auch in diesem Jahr werden wir gemeinsam über neue Themen berichten. Ein großes Thema wird ein neues Quartier in unserer Gemeinde werden, welches nun endlich Gestalt annehmen wird. Lasst euch überraschen, denn Einheitsbrei wird es hier definitiv nicht geben. 

Zum Auftakt des neuen Jahres ein paar kleine Erinnerungshelfer zum Thema Wiederbelebung und stabile Seitenlage. 






Donnerstag, 29. Dezember 2016

48-2016: Achtung bei neuen Bescheiden für Pflegegrade!

In diesen Tagen erreicht uns die Meldung, dass die Pflegekassen die notwendigen Bescheide für die Neueinstufung der Pflegegrade kontinuierlich zusenden. Allerdings schleichen sich auch bei den Bescheiden teilweise Fehler ein.

Ganz wichtig ist darauf zu achten, dass der "Sprung von der Pflegestufe zum Pflegegrad" richtig erfolgt. Hat eine Person eine Pflegestufe erhalten und zusätzlich eine eingeschränkte Alltagskompetenz festgestellt bekommen, erfolgt ein "doppelter Stufensprung".

Beispiel:

Pflegestufe 1 mit eingeschränkter Alltagskompetenz wird eingestuft in Pflegegrad 3.

Sollte gegen den Bescheid innerhalb eines Monats kein Widerspruch eingelegt werden, so erhält er Rechtswirksamkeit, trotz falscher Berechnung! 

Deshalb überprüfen Sie bitte, ob der Inhalt des Schreibens auch wirklich richtig ist!